Echter Hausschwamm – erkennen, bekämpfen, sanieren

Der gefährlichste Schädling verbauten Holzes ist, neben Insektenbefall (z. B. Holzbock), der echte Hausschwamm.

Wegen seines geringen Wasserbedarfs ist der echte Hausschwamm entsprechend widerstandsfähig und extrem schwer zu bekämpfen. Das Myzel (Wurzelgeflecht) dieses Pilzes kann mehrere Meter lang werden. Es überzieht die Holzoberfläche und löst seine Zellulose-Strukturen auf, wodurch die Tragkraft immer schwächer wird und schließlich komplett verloren geht.

Holz war in früheren Zeiten ein Hauptbaustoff bei der Errichtung von Häusern. So wurde es beispielsweise als Ständerwerk (Fachwerk) für Wände, in Balkenform für Decken und Dachstühle und als Dielen für Bodenbeläge eingesetzt.

Schadensbild

Hausschwamm im FachwerkDer Echte Hausschwamm bildet als typischer Oberflächenpilz ein gut entwickeltes Oberflächenmyzel. Sein verstecktes Wachstum führt jedoch dazu, dass seine Anwesenheit lange verborgen bleibt und birgt die Gefahr, dass tragende Konstruktionshölzer vom Echten Hausschwamm zersetzt werden, ohne dass diese Tatsache zu erkennen ist. Die Fruchtkörper wachsen oft sichtbar. Mit Hilfe der Myzelstränge ist der Pilz in der Lage, Wasser über größere Strecken zu transportieren. In Räumen mit einer geringen Luftzirkulation und einer hohen Luftfeuchtigkeit, wie z.B. Kellerräumen, kann der Pilz ein extrem voluminöses Luftmyzel ausbilden.

Der ersten Wahrnehmung des Pilzes auf Oberflächen, kann jahrelanges Wachstum in Hohlräumen vorangegangen sein.

Schadensbekämpfung

Der Echte Hausschwamm ist der am schwierigsten zu bekämpfende holzzerstörende Pilz, da er auch relativ trockenes Holz befallen kann und auch Mauerwerk durchwächst. Der Pilz braucht eine bestimmte, auch nur geringe Feuchtezufuhr, dann wächst er jedoch manchmal sehr schnell, meist unerkannt und unbemerkt. Die Pilzreste können viele Jahrzehnte auch in trockenem Zustand überdauern.

Die Sanierung muss mit einer Trockenlegung von Mauerwerk und Holzkonstruktion einhergehen und kann deshalb umfangreich werden. So müssen häufig befallene Holzteile in der Längsachse mit 1m Sicherheitsabstand vom letzten erkennbaren Befall gesund geschnitten werden. Bei fortgeschrittenem Befall bleibt oft nur der Austausch der gesamten Holzkonstruktion.

Sachkundenachweis Holzschutz am Bau

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